Catalyst Management

Liebe Kiki, ein Katalysator als Manager!

Das wäre schon toll. Eine Person, die einfach die Aktivierungsenergie für eine Reaktion erniedrigt und dadurch die Reaktion beschleunigt, selbst aber nicht verbraucht wird. Der ewig junge bzw. unverbrauchte Manager.

Was sind dabei die Reaktion und die Reaktionsbestandteile? Das sind die Mitarbeiter und die Aufgaben.

Als Katalysator-Manager befähige ich also meine Mitarbeiter mit weniger Energieaufwand ihre Arbeiten schneller zu erledigen und ich erleide keine Verbrauchserscheinungen. Das klingt schon sehr ideal.

Wie viele Manager sind Mitte 50 allerdings schon verbraucht? Sieh dich nur um. Lass dich nicht verbrauchen, Kiki! Am besten du wechselst möglichst schnell zum Modell Catalyst Management. Es bewahrt dir die Jungend und sichert mehr Arbeitsergebnis und mehr Arbeitszufriedenheit für alle Beteiligten. Zu Risiken und Nebenwirkungen frage bitte deine Ärztin oder deinen Therapeuten;-)

Hach Kiki, wie schön kann Management sein, wenn man’s nur richtig macht. Catalyst Management funktioniert richtig gut in Umgebungen, die das Modell schon kennen und schätzen gelernt haben. Im anderen Fall musst du leider erst noch den Level Change Management erfolgreich durchlaufen, um dahin zu kommen. Als Catalyst Manager sollte dir das aber gut gelingen.

Catalyst Management ist im Kern eine Haltungsfrage: Wofür stehe ich als Manager? Es ist nicht die Machtfrage: Wo stehe ich als Manager? Um die zweite Frage dreht sich eher das Black Mamba Management.

Ich werde dir noch mehr dazu schreiben, jetzt muss ich erst mal wieder managen.

Liebe Grüße,
Mahmoud

P.S. Wofür stehst Du eigentlich als Manager, Kiki?